Therapie

Ein Querschnitt klassischer Probleme

Fehlendes Sozialverhalten

Die neunjährige Arabella sollte zur Stuteneintragung nach Oldenburg, aber sie ließ sich nicht von der Wiese fangen. Die Besitzer hatten schon alles probiert, sogar alle Pferde außer Arabella entfernt, aber vergeblich. Gespannt "galoppierte" ich über die Marschweide, würdigte das Pferd aber keines Blickes. Alle anderen kamen sofort zu mir, Arabella wartete mit Abstand und beobachtete mich argwöhnisch. Keine fünf Minuten später kam sie im Galopp, bremste vor mir ab und legte ihren Riesenschädel auf meine Schulter! Kein Märchen! Ich hab sie dann mit zu mir genommen und sie ganz sanft und vorsichtig angeritten. Sie war klasse und machte auch noch einen guten Sprung. Leider ist es schwer, ein älteres Pferd noch gut zu vermitteln, denn alle glauben, so ein Pferd sei voller Macken. Gut, Arabella war nicht einfach, weil sie kein Sozialverhalten entwickelt hatte, obwohl sie in einer Herde im Offenstall gelebt hatte. Aber nur mit jüngeren Pferden,die sie terrorisieren konnte! Das hat sie in meiner Herde auch versucht, gegen mich und gegen meine alte Stute zu rebellieren. Anfangs war das hart für uns alle, aber dann hat sich der Einsatz gelohnt. Die Stute, die zuerst aussah wie ein Kaltblüter, hat bei uns abgespeckt, die Grundlagen mitbekommen und ist dann in einen Dressurstall nach Heide verkauft worden

Wild aufs Springen

Der braune Wallach von Karsten Huck, mit dem Thorben Rüder später die Großen Preise von Kiel und Neumünster gewonnen hat, war auf Sommerurlaub bei Familie Rüder auf Fehmarn, als ich dort im Reitstall arbeitete. Erkannt hatte ich "Jump" nicht, wie er dort gerufen wurde, aber ich durfte ihn reiten, weil der Chef, Thomas Rüder, fand, dass ich auf jedem Pferd mal gesessen haben müsse, das ich meinen Reitschülern geben sollte. Über die Tranigkeit, die Jump im Gelände entwickelte, habe ich mich erst viel, viel später wundern müssen, als ich ihn unter seinem vollen Namen mit Thorben in Kiel und Neumünster bei seinen Siegen bewundert habe! Er gehörte für mich zu den Pferden, die mir nicht so liegen, weil sie triebig sind und ich hart auf ihnen arbeiten musste, um sie vorwärts zu reiten! Solche gibt es eben auch, die erst durchstarten, sobald sie einen Sprung sehen!


Sattelzwang

Der Vollblüter Foggy River geht heute unter Joy Tondowski ganz erfolgreich in der Vielseitigkeit. Ihm bin ich bei Andreas Weiser begegnet, der mit Pokerface 1994 an den Weltreiterspielen in Den Haag teilgenommen hat. Bei Weisers habe ich 1992 im Stall gearbeitet und das Vertrauen genossen, dass ich jedes Pferd reiten durfte. Foggy River mußte damals immer vor dem Reiten longiert werden, wurde mir gesagt. Aber weil oft Arbeit liegen blieb und nie genug Zeit für alles war, dachte ich natürlich, ich verzichte mal auf das Longieren. Kaum hatte ich einen Fuß im Bügel, startete Foggy River durch und buckelte, dass ich keine fünf Meter oben bleiben konnte! Ohne Reiter schoss das Pferd durch das offene Tor vom Reitplatz auf die Straße und vorne durch das Tor wieder auf den Hof, so dass jeder sehen konnte, was mir passiert war! Danke, Foggy! Viel wichtiger war natürlich nur, dass dem Pferd nichts passiert war bei seinem Ausflug auf die Straßen von Halligdorf / Uelzen. Das Erlebnis war mir eine Lehre und heute weiss ich: Wenn der Chef was sagt, gibt es keine Widerrede!

Vom Rennpferd zum Freizeitkameraden

Es gibt viele Vorurteile gegen die Szene auf Trab- und Galopprennbahnen. Einige davon sind ganz sicher berechtigt. Doch setzt es sich auch in diesem Bereich schon länger durch, dass es Sinn macht, für Vollblüter, die nicht mehr siegen mögen (und auch nicht mehr starten), eine andere Verwendung zu finden. Viele werden inzwischen auf entsprechenden Auktionen an Freizeitreiter verkauft, statt sie auf den letzten Weg zu schicken. Es gibt aber auch Ställe, die regelmäßig in Eigenregie Pferde in gute Hände vermitteln. Einer davon ist der Rennstall von Tanja und Birte Stamp (hier nenne ich mal Ross und Reiter bzw. Fahrer direkt beim Namen), die uns Agro Ostervang zur Verfügung gestellt haben.

Agro mochte mit seinen elf Jahren nun wirklich keine Rennen mehr gehen und da er es gewohnt war, auch mit Sattel geritten zu werden (Trabrennen mit Reiter), hatte er gute Karten für die Vermittlung. Beim Ausprobieren in der Halle hatte ich ein gutes Gefühl auf Agro, er war gelassen und brav, kannte jedoch lediglich einen Weg und der ging geradeaus. In Biegungen und bei Wendungen hatte ich das Gefühl, Agro ging, als hätte er noch den Sulky hinter sich, so steif war er!

Nach vier Wochen ging er mit einem Anfänger zuverlässig ins Gelände und galoppierte sogar, was ihm als Trabrennpferd ja verboten war. Hätte sich Agro nur mit unseren beiden Seniorpferden vertragen, hätte er bei uns einen Platz bis ans Lebensende gefunden. Heute steht er zwei Kilometer vom ehemaligen Rennstall Stamp auf einem Hof in Gesellschaft mit einem anderen Pferd und genießt sein Leben. Freut mich für ihn! Agro Ostervang war übrigens der erste Gast auf unserem neuen Hof, den wir 2003 gekauft haben, weil wir unsere alte Anlage in der Nähe meines Heimatortes Harsefeld leider verlassen mussten.

Junges Pferd ist nicht gleich zuverlässiges Pferd

Dieses Problem kennen wohl alle Reiter, die bereits einige Jahre mit einem Pferd verbracht haben und zu einem eingespielten Team geworden sind: Das Pferd geht in Rente und ein jüngeres wird dazu gekauft. Natürlich „funktioniert“ das neue Team nicht sofort so wie die eingespielte Kombination und es kommt zu Problemen bis hin zu totaler Verunsicherung seitens des Reiters oder des Pferdes – im Extremfall bei beiden. Bei Cenci war es die Reiterin, die völlig verunsichert war, weil das Reiten mit dem neuen Pony manchmal traumhaft war und dann wieder eine absolute Katastrophe. In der Form konnte Cenci nicht mal wieder verkauft werden (zum Glück!), das sah auch die Reitlehrerin so.

Beim Besuch in Cencis Offenstall gestaltete sich schon das Beobachten des Putzvorgangs als hilfreich: Das Pferd trat von einer Seite auf die andere, als der Sattel ins Spiel kam! Mit dem Sattel des Vorgängers ging dann alles schon mal viel besser. Hauptproblem war natürlich die Unsicherheit der Reiterin, die inzwischen so nervös war, dass sie bereits beim geringsten Zucken ihres Pferdes nach vorn fiel, statt sich im Sattel stark zu machen und dem Pony die nötige Balance zu geben. Es ist eben doch was anderes, sich ein junges Pferd zu kaufen und dem dann die Führung bieten zu müssen, die es ja eigentlich sucht!

Jedenfalls ist es keine Lösung, dem Problem aus dem Weg zu gehen, dass es eben mal einen Vogel geben könnte, der aus dem Gebüsch fliegt oder eine Tüte, die über den Weg geweht wird. Es galt also, auf dem Reitplatz für unvorhersehbare Vorgänge zu sorgen (Luftballons, Bälle, mal einen Stuhl mit Plane etc.). Nach und nach lernte Cenci bei Spaziergängen über den Hof und in die nähere Umgebung, dass es wenig Grund zur Unruhe gibt und mit jedem positiven Erlebnis stärkte sich das Selbstvertrauen ihrer Reiterin. Manchmal war es sehr hilfreich, einfach ein Lied zu trällern, wenn die Unruhe wieder aufkommen wollte. Da passt es ja, dass Cencis Reiterin Musik unterrichtet. Das Ziel, im Frühjahr ins Dorf zu reiten, haben die beiden erreicht!

Leider habe ich kürzlich erfahren, dass Cenci nun doch noch ein neues Zuhause bekommen hat! Ihre Reiterin hatte zusätzlich noch ein zeitliches Problem bekommen und konnte einem so jungen Pferd nicht gerecht werden, fand sie. Cenci ist aber in gute Hände vermittelt worden, hat noch dazu einen weiteren Lebenssinn bekommen und macht mit ihrer neuen Reiterin inzwischen sogar erfolgreiche Wettkämpfe im Ringreiten mit. Das freut mich doch, auch wenn ich meine, dass ihre erste Besitzerin damit letzten Endes einem Problem ausgewichen ist und vermutlich mit ihrem nächsten Pferd ähnliches erleben wird, bis sie das Problem an der Wurzel packt, das ihre Pferde ihr spiegeln.

Berufung zum Kutsche fahren

Der Anruf kam schon mit einer unterschwelligen Verzweiflung in der Stimme: Kelly setzte ihre Reiterin häufig im Gelände ab und war dann vor ihr Zuhause! Bei einer Mutter mit zwei kleinen Kindern eine nicht ganz ungefährliche Vorstellung, ganz zu schweigen davon, dass ein Pony auch auf dem Weg durch eine Kleinstadt gewissen Gefahren des Autoverkehrs ausgesetzt ist!

Beim ersten Besuch fiel anfangs ein Ungleichgewicht ins Auge: Kelly ist eine zierliche kleine Blut geprägte Ponystute mittleren Stockmaßes, während ihre Reiterin recht groß ist, wenn auch von normaler Statur und keinesfalls zu schwer für Kelly. Mit kurzen Bügeln erreichte sie mit ihren langen Beinen daher immer noch nicht den Bauch des Ponys, um Kontakt zu haben und gleichzeitig früh genug zu erfühlen, wann Kelly wieder blitzartig umdrehen würde.

Am Anfang stand ganz profaner Reitunterricht, der deutlich macht, wie wichtig es auch für Freizeitreiter ist, genau zu wissen, wie sie ihrem Pferd vermitteln, dass sie von A nach B möchten, möglichst in dem Tempo, das der Reiter bestimmen möchte. Nach wenigen Stunden und Ausritten klappte alles schon prima, Kelly wurde gelassener und ihre Reiterin konnte mit ihr am Ende sogar zu einem Ausflug in den Kindergarten, bei dem sich Kelly inmitten einer Horde Kinder super benahm!

Ihre heimliche Berufung schien Kelly allerdings in zwei anderen Fächern zu zeigen: sie liebt es vor einer Kutsche gefahren zu werden und ist eine ausgezeichnete Mutterstute. Eines ihrer Fohlen wird sicher die Größe und die Statur haben, um das passende Reitpferd für die Mutter zu werden, während sich Kelly vor der Kutsche oder als Lehrpferd für Kinder wohler fühlt. Der ursprüngliche Notplan, Kelly zu verkaufen, falls sich ihr Verhalten nicht ändern lässt, war überflüssig.

Im Januar 2006 begegnete Kelly mir ein weiteres Mal. Sie war nun doch verkauft worden und stand ganz in unserer Nähe. Nun hatte sie ein Problem beim Hufe geben und boxte den Hufheilpraktiker trotz ihrer geringen Größe problemlos in eine Ecke des Paddocks! Mein Ausruf: Hej, die Kleine kenne ich doch, kam vermutlich auch Kelly bekannt vor, denn sie ließ mich sofort ohne Probleme ihren Körper abtasten, fast erfreut, mich zu sehen. Mit dem Hinweis auf die etwas unglückliche Haltung in Konstellation mit einem zweiten Pony und nur einem Stall mit einem schmalen Eingang, begann ich, alle vier Hufe aufzuheben, der Hufheilpraktiker machte seinen Job und brauchte mich von da an lediglich noch einige Male zur Sicherheit, immer schön im Hintergrund, abwartend, ob ich eingreifen muss. Es war nicht mehr notwendig.

Physiologische Grundausbildung fehlte


Wie gut sich die Zusammenarbeit mit Reitlehrern und Tierärzten bei meiner Arbeit in der Verhaltenskunde mit Pferden entwickelt, zeigt der Fall von Lesley. Zu ihr werde ich durch eine mobile Reitlehrerin gebracht. Der Fuchs verweigert die Mitarbeit in bestimmten Momenten und widersetzt sich, inzwischen gefährlich durch Steigen, Bocken und abrupte Kehrtwendungen, verwirft sich in den Ecken des Dressurvierecks und wehrt sich entschieden gegen das Gebiss, in dem es den Kopf hoch reißt. Galopp auf der Stelle schon im Schritt beim Aufwärmen oder zwischen am Boden liegenden Stangen bei der Dressurarbeit ist bereits gemildert, aber nicht ganz behoben.

Die Besitzerin, die das Pferd vor Monaten von einer befreundeten Züchterin gekauft hat, ruft an und schildert die bereits von der Reitlehrerin beschriebene Problematik eindringlich. Dabei erzählt sie beiläufig, dass die Stute von einer Züchterfamilie stammt und dort die ersten Lebensjahre verbracht hat. Lesley ist neun, wurde von der Züchtertochter angeritten und auf Turnieren vorgestellt. Für mehr als Klasse L sei das Pferd nicht gut genug, hatte sie den späten Verkauf begründet.

Beim Besuch der Reitstunde beobachte ich das Pferd zuerst im Stall. Der Tierarzt hatte die Untersuchung des Pferdes abgeschlossen mit dem Ergebnis, dass es für die Widersetzlichkeiten keine physische Ursache gibt, den Besuch eines Chiropraktikers dennoch empfohlen. Der Fehler könne noch in Fütterung und Mangelerscheinungen bedingt sein, urteilte der Veterinär. Bei der Untersuchung war Lesley unruhig, trat ständig hin und her, schwitzte, wieherte und schlug mit dem Kopf. Bei meinem Besuch stand sie erstaunlich ruhig da, musterte mich kurz und ließ sich gelassen überall berühren, sie gab artig Hufe. Die Halsmuskeln erschienen mir im oberen Bereich verspannt.

Zum Zustand des Horns: Der Schmied hatte darauf bestanden, dass die Stute auf jeden Fall Eisen tragen müsse, da das Horn bereits so bröckelig sei. Mir fiel auf, dass die Hornröhrchen unregelmäßig wachsen und die Eisen schon zu lange drauf waren. Um die Nägel herum bröckelte das Horn tatsächlich und die Eisen waren längst abgelaufen. Kleine Stellungsfehler blieben dem Schmied entweder verborgen oder er meinte, sie mit den Eisen zu korrigieren. So bleibt ein mögliches Stoffwechselproblem vorerst bestehen.

Auf dem Reitplatz hielt ich mich im Hintergrund und machte mir Notizen, bat nur darum, den Unterricht wie gewöhnlich zu gestalten, bis der Punkt käme, an dem das Pferd sich widersetzen würde. Lesley hatte genug Aufwärmzeit im Schritt am langen Zügel, die Reiterin saß locker und nahm den Kontakt für die ersten Hufschlagfiguren durch Gewichts- und Schenkelhilfen auf. Die Ohren waren erwartungsvoll nach vorn und immer mal wieder nach hinten zur Reiterin gerichtet, die Augen groß und neugierig, die Lippen spielten ein wenig mit dem Gebiss, von Zähne knirschen oder klappern keine Spur. Auch im Trab am leicht aufgenommenen Zügel zeigte sich kein Unterschied. Nach etwa dreißig Minuten wollte ich fragen, wo das Problem liegt und ob ich wieder gehen soll, da änderte sich das Bild!

Die Reiterin sollte eine Volte reiten, als der Schweif der Stute zu schlagen begann, sich Kopf und Hals nach innen bewegten, während der Körper auf dem Hufschlag blieb. Bei vermehrter Anlehnung, so war mir aufgefallen, hatte das Pferd noch nicht ein einziges Mal versucht, den Kopf nach unten zu entlasten und den Hals zu strecken, um Hals- und Rückenwirbel beim Lösen dehnen zu können. Das passte in mein Bild von dem Pferd, dass dreijährig auf die Schnelle angeritten wird, um dann ohne entsprechende physiologische Vorbereitung gleich Stutenprüfung machen zu müssen und die ersten Schleifen im Springturnier zu holen. Nur eine Vermutung, die aus der Erfahrung mit vielen Züchtern hier resultiert, die so arbeiten.

In diesem Moment des Abwendens zur Volte rastete der Widerstand des Fuchses ein wie ein Zahnrad, das blockiert! Nun war nicht mal mehr das Durchreiten einer Ecke möglich. Zuerst war es notwendig, die Schärfe heraus zu nehmen und einen Moment zu signalisieren, dass die Stunde unterbrochen ist. Das Paar durfte eine Runde am langen Zügel auf dem Hufschlag machen und sich beruhigen. Dann bat ich darum, die Zügel nur leicht aufzunehmen und zu traben, einen leichten Sitz einzunehmen und mit einer Hand der Reiterin auf dem Hals vom Widerrist nach oben zu wandern. Die Übung hatte ich bei Friederike Hapel, der Bereiterin von Dressurtrainer Harry Boldt, in einem Kursus gesehen und gern in mein Repertoire übernommen.

Lesley nahm das Angebot dankend an, streckte sich das erste Mal willig nach vorn und unten, schnaubte und war zufrieden, wenn anfangs auch etwas unsicher. Nun galt es, entweder aufzuhören, oder die Probe aufs Exempel zu machen. Die beiden Damen waren bereit für das Experiment eines ersten Galopps. Ich bat die Reiterin darum, weiter im leichten Sitz zu bleiben, auf den Mittelzirkel und ohne begrenzende Bande in den Galopp zu gehen. Nichts geschah, außer, dass Lesley in den Galopp ging und einige Runden auf dem Mittelzirkel machte. Die Übung auf der anderen Hand klappte ebenfalls ohne einen Mucks. Die Reiterin strahlte über das ganze Gesicht. Die Stunde war mit positivem Ausgang beendet. Es war der einzige Besuch bei Lesley. Von da an ging sie ohne Probleme. Trotzdem ist auch sie inzwischen verkauft worden, wie ich kürzlich von der mobilen Reitlehrerin erfuhr, da Lesleys Besitzerin sich immer noch unsicher fühlte und lieber ein älteres, zuverlässiges Pferd wollte.

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